Saunatechnik - Häufig gestellte Fragen

Wie ist die Temperaturentwicklung in der Kabine?

a. Im Regelfall hat die Sauna zwei Bankebenen und unterteilt die Saunakabine somit in drei Temperaturzonen. Vom Boden bis zur unteren Bank liegt die Temperatur bei einer auf 80°C eingestellten Sauna bei 30-50°C und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 60%.  Zwischen der unteren und der oberen Bank liegt die Temperatur zwischen 60°C und 70°C bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 15%.  Von der oberen Bank bis zur Decke beträgt die Temperatur 80°C bis gute 100°C unter der Decke mit einer minimalen Luftfeuchtigkeit von 3-5%.  Die Temperaturentwicklung kann je nach Lage der Kabine im Innen- und Außenbereich abweichen.

Worauf ist bei der Erstinbetriebnahme zu achten?

a. Überprüfen Sie alle Anschlüsse, ob diese auch richtig festsitzen.
b. Bevor Sie die Steine in den Steinkorb locker schichten und alle Heizkörper mit den Steinen bedecken, müssen diese abgespült bzw. gewaschen werden  um Steinstaub sowie kleine Splitter, die während des Transports abplatzen, zu entfernen.
c. Der Saunaofen ist vor der eigentlichen Nutzung zweimal richtig aufzuheizen, hier kann es zu leichtem Rauch und etwas beißendem Geruch kommen.

Wie werden Öfen mit mehr als 9kw Leistung angeschlossen?

a. Ofenleistungen von über 9kW können nur mit einer Schaltlasterweiterung von 9kW (Gesamtleistung 18kW), 18kW (Gesamtleistung 27kW) oder 36kW (Gesamtleistung 45kW) betrieben und abgesichert werden.

Wie ist das Aufheizverhalten von einem Ofen?

a. Bis die gewünschte Soll-Temperatur erreicht ist, heizt der Ofen über alle Phasen zu 100%, danach ist der Ofen je nach Nutzung und Fluktuation in der Kabine zwischen 60 und 70% der Zeit eingeschaltet.

Wie hoch sind die Energiekosten bei einem vierstündigen Saunagang?

a. Bei einem 7,5kW Ofen und einer Nutzungsdauer von 4 Stunden inklusive Aufheizzeit betragen die Energiekosten zwischen 3,94€ und für einen 9kw Ofen 4,73€ bei einem Euro/kwh Preis von 0,30€

Warum ist die richtige Dimensionierung der Zu- und Abluft so wichtig?

a. Damit die Sauna gleichmäßig auf Temperatur kommt ist es wichtig, dass ein ausreichender Luftwechsel (4 bis 5-facher Luftwechsel in der Stunde) stattfindet.
b. Die Dimensionierung der Zuluftöffnung ist abhängig von der kW Leistung vom Ofen und der Bauart. Je mehr kW der Ofen hat, desto größer die Zu- und Abluft Dimensionierung. Ein 7,5kW benötigt zum Beispiel eine Öffnung von 35x5cm, wobei 30 bis 36kw mindestens 50x10cm benötigen.
c. Sollte die Zu- und Abluft zu klein dimensioniert oder erst gar nicht vorhanden sein, so führt dies zu Stauwärme über dem Ofen, Verfärbungen am Holz im Wand- und Deckenbereich über dem Ofen, die Saunakabine erreicht nicht die gewünschte Temperatur, der Temperaturfühler über dem Ofen bekommt falsche Informationen, der Ofen überhitzt, die Rohrheizkörper und das Innenleben vom Ofen werden stärker belastet und das gewünschte Klima bleibt aus.  Über dem Ofen ist es zu warm und im Bankbereich zu kalt.
d. Um ein optimales Klima zu erreichen, muss die Zuluft direkt unter oder hinter dem Ofen  angebracht sein und diagonal in der gegenüberliegenden Wand die Abluftöffnung.  Allerdings kann dies je nach Gegebenheiten der Kabine abweichen.

Wie berechnet man die richtige kW-Leistung für eine Kabine?

a. Auf der Startseite unserer Homepage befindet sich ein Ofen-Konfigurator. Durch Eingabe der Breite, Tiefe, Höhe, Innen- oder Außensauna, mit oder ohne Verdampfer sowie Glasanteil findet man die passenden Öfen.
b. Sollte kein Zugriff auf den Konfigurator möglich sein, so kann wie folgt die erforderliche kW-Leistung ermittelt werden: Berechnung Kabinenvolumen (Kabineninnenmaße: Breite x Tiefe x Höhe)x0,6kw Heizleistung bei einer Kabine mit einer Glastür, x0,8kW bei einer Kabine mit Glastür und Glasfront und x1,0kW bei allem, was darüber liegt. Bei kleineren Kabinen bis ca. 6m³ kann je m³ Kabinenvolumen 1kW Heizleistung angesetzt werden. Im Zweifel (z.B. bei besonderen Anforderungen/Umgebungsbedingungen) fragen Sie bei Ihrem Kabinenbauer oder in unserer Serviceabteilung nach.

Sollte lieber ein Ofen mit mehr kW genommen werden?

a. Der Ofen ist das Herzstück jeder Sauna. Ist der Ofen zu groß dimensioniert, schaltet dieser am Ofenfühler schneller ab und die Kabine heizt nicht richtig auf.
b. Ist der Ofen unterdimensioniert, so heizt dieser die ganze Zeit ohne Unterbrechung, um die Soll-Temperatur zu erreichen.  Hierdurch erhöhen sich die Energiekosten und der Verschleiß ist umso höher.

Was muss beim Anschließen des Ofens beachtet werden?

a. Je nach kW-Leistung des Ofens muss die Zuleitung den richtigen Querschnitt haben.  Bei einem Ofen von 4,5 bis 9kw liegt dieser bei 5x1,5mm² (Zuleitung vom Steuergerät zum Ofen). Die Netzzuleitung zum Steuergerät  liegt bei 5x2,5mm².
b. Die Leitungen müssen außerhalb der Kabine geschützt geführt werden und dürfen nicht sichtbar in der Kabine verlegt werden.
c. Die Leitungen in der Kabine müssen bis zu einer Temperatur von 170°C hitzebeständig sein.
d. Die technischen Vorgaben sind aus dem jeweiligen zum Ofen passenden Datenblatt und Montageanweisung zu entnehmen. Die Installation darf nur von einem Elektrofachmann ausgeführt werden.

Ist ein Ofenschutz/Reling notwendig?

a. Auch wenn aus gestalterischer Sicht ein Ofenschutz nicht mehr passend ist, dient dieser Ofenschutz dem Schutz der Saunabadenden. Dabei ist die für den jeweiligen Ofen gültige Montage- und Bedienungsanweisung sowie das Datenblatt zu beachten. Bei Öfen mit einer Leistung von 4,5 bis 9kW liegt der Mindestabstand bei ca. 4cm. Je nach Modell und Ofenleistung kann der Mindestabstand größer sein.
b. Nach der DIN 60335-2-53 darf die Oberflächentemperatur an Handgriffen, Knöpfen, Griffen und dergleichen aus Kunststoff, Gummi oder Holz, die im sachgemäßen Gebrauch nur kurz gehalten werden, max. 95°C betragen. Wenn solche Elemente aus Metall gestaltet sind, liegt die max. zulässige Oberflächentemperatur bei 70°C, bei Glas oder Keramik bei 80°C.  Der Berührungsschutz muss so angebracht sein, dass dieser an der Oberkante des Heizgerätes abschließt.
c. Es geht hier nicht nur darum, dass der Saunabadende sich nicht verbrennt, sondern der Mindestabstand dient auch dazu, das Holz der Bänke, Wände etc. vor Brandgefahr zu schützen.

Wie ist der Verdampfertank bei einem Bio-Ofen zu befüllen bzw. zu entleeren?

a. Der Verdampfertank kann manuell mit einer Kanne befüllt werden oder über einen Festwasseranschluss, der zwischen Ofen und Wasserleitung angeschlossen ist.  Dabei muss ein Absperrhahn zur Wasserversorgung / Wasserunterbrechung installiert werden und auf die genaue Position vom Festwasseranschluss geachtet werden.
b. Vor den Betrieb im Verdampferbetrieb ist der Wassertank zu füllen und nach dem Betrieb zu entleeren, damit es zu weniger Ablagerungen im Tank kommt. Details hierzu siehe die jeweilige Bedienungsanweisung.
c. Nach dem Saunabaden ist der Wassertank zu entleeren.

Wie und wie oft muss der Verdampfertank gereinigt werden?

a. Vor jedem Saunagang mit Verdampfer muss der Wasserstand geprüft und gefüllt werden. Nach jedem Betrieb mit dem Verdampfertank muss dieser geleert werden, damit die Reststoffe welche sich im Wasser befindet entfernt werden.
b. Es dürfen keine ätherischen Öle, Aufgusskonzentrate, Salze oder chlorhaltiges Wasser in den Tank gefüllt werden. Dies kann zum Überkochen des Verdampfers führen und zu gesundheitlichen Schäden.
c. Der Verdampfer darf bzw. sollte nur mit einem deutschen Wasserhärtegrad von max. II betrieben werden. Ist der Härtegrad höher, so ist ein erhöhter Reinigungsaufwand wahrscheinlich und die Lebensdauer von Tank und Rohrheizkörper deutlich verkürzt.
d. Kalk besteht aus Calcium und Magnesium. Durch das Verdampfen von Wasser bleiben diese Stoffe in Form von Kalk übrig und haften an Rohrheizkörper und Tankinnenleben. Die dadurch entstehende grobe Oberfläche bietet eine hervorragende Fläche für Bakterien, wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum stehen bleibt.
e. Die Reinigung sollte mit einem Aluminium geeigneten Reinigungsmittel erfolgen.  Die Herstelleranweisungen beachten. Den Tank kurz aufkochen lassen und 2 bis 3 Mal mit klarem Wasser nachspülen. Sollte die Verschmutzung größer sein, den Vorgang wiederholen.
f. Ist eine Wasserenthärtungsanlage vorhanden, so sollte diese nicht auf Entsalzung basieren, da sonst Edelstahltanks und Aluminiumtanks Lochfraß bekommen können.

Welche Saunasteine sind ideal und was ist zu beachten?

a. Diabas ist ein vulkanisches Ergussgestein, es gehört zu den Basalt-Gesteinen.  Zwischen dem deutschen und finnischen Diabas gibt es kaum Unterschiede.  Diabas-Steine sind frei von Schadstoffen. Die Steine sind einer hohen Belastungstemperatur ausgesetzt. Beim Aufguss wird die Temperatur schlagartig heruntergekühlt. Dabei ziehen sich die Mineralien auf der Steinoberfläche zusammen, während die Kerntemperatur erhalten bleibt. Dies kann zu Spannungsrissen und Bruch führen. Sollten die Mineralbestandteile abweichen, so kann dies zum abspringen von scharfkantigen Bruchstücken und Splittern führen (Verletzungsgefahr). Der Stein sollte einen geringen und homogenen thermischen Ausdehnungskoeffizienten und Elastizität der Mineralbestandteile aufweisen. Ebenso eine hohe Verwitterungsbeständigkeit, einen geringen Gehalt an wasserlöslichen Salzen und möglichst kompakten, porenarmen Wuchs des Steins sowie eine hohe Wärmekapazität und Wärmeabgabefähigkeit. Vor Gebrauch müssen die Steine gewaschen werden um Rauch und Geruchentwicklung zu vermeiden. Die großen Steine unten, die kleineren oben locker schichten.

Gibt es für die BIO-Öfen eine automatische Befüllung?

a. Bei den Bio-Öfen kann ein Festwasseranschluss nachgerüstet werden. Dieser wird am Ablasshahn angeschlossen und gemäß den Ofenspezifikationen befestigt.
b. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Festwasseranschluss ca. 7,5cm tiefer hängt als der Verdampfertank.
c. Sollte der Festwasseranschluss zu niedrig angebracht sein, kann der Rohrheizkörper überhitzen. Ist der Festwasseranschluss zu hoch angebracht, läuft der Verdampfertank über.
d. Zwischen der Zuleitung und dem Festwasseranschluss ist ein Absperrhahn  vorzusehen, um bei Reinigung / Wartung den Zulauf absperren zu können.
e. Wie beim Verdampfertank ist der Behälter vom Festwasseranschluss mit zu reinigen.

Gibt es außer dem Diabas noch andere Saunasteine?

a. Kerkes-Stein, Specksteine, Tiller-Steine oder maschinell bearbeitete Steine haben das Ziel, Lebensdauer, Wärmespeicher und Wasseraufnahme zu erhöhen. Als Ergänzung können diese Steine als oberste Schicht genutzt werden. Allerdings verfällt bei den Saunaöfen die Gewährleistung.  Die keramisch- oder synthetisch hergestellten Steine verhindern eine optimale Konvektion, wodurch es zum Hitzestau kommen kann.
Die Oberflächentemperatur der Steine ist so hoch, dass das Wasser nur noch abperlt
Specksteine dürfen nicht mit RHK‘s in Berührung kommen.

Wie sollen die Saunasteine geschichtet werden?

a. Die Steine dürfen nicht passgenau in den Steinkorb gelegt werden, denn es ist wichtig, dass die Luft durch die Hohlräume zwischen den Steine zirkulieren kann
b. Sollten die Steine zu dicht geschichtet werden, kann folgendes auftreten: die Steine heizen zu sehr auf, das Wasser perlt beim Aufguss ab, Materialermüdung durch starke thermische Belastung, verbrennen der Aluminium-Zink-Schutzschicht, hoher Verschleiß der Rohrheizkörper, hoher Verschleiß der Anschlussklemmen, hoher Verschleiß der Verdrahtung, Hitzeabstrahlung an den Kabinenrückwand und somit Verfärbungen am Holz bis hin zu Brandgefahr.

Wie oft sollten die Steine gewechselt werden?

a. Bei normalem Gebrauch reicht es, wenn die Saunasteine alle 6 bis 12 Monate geprüft werden. Wenn allerdings regelmäßig oder täglich Aufgüsse gemacht werden, müssen die Steine alle 3 bis 4 Monate geprüft, gegebenenfalls ausgetauscht und neu geschichtet werden.

Begründung: Starke Abnutzung der unteren Steine durch Temperaturschwankungen von über 250°C (Siehe auch Punkt 37). Ablagerung von Kalk und Ölen auf den oberen Steinen. Steine splittern und verhindern den Luftdurchsatz. Hitzestau im Steinkorb.

Was ist bei den Rohrheizkörpern zu beachten und wie ist die Lebensdauer?

a. Der Heizleiter / Heizstabkern ist aus einer speziellen Legierung.  Die erste Schicht um den Heizleiter besteht aus einer Magnesiumoxydfüllung, der Rohrmantel aus einem verzunderungsarmen Chromnickelstahl. Diese Rohrheizkörper sind extrem widerstandsfähig und haben eine sehr lange Lebensdauer.
b. Dabei gilt: je geringer die Leistung der Rohrheizkörper, desto geringer die Oberflächenbelastung.  Somit werden - da wo baulich möglich - anstelle von 6x1,5kW, 9x1,0kW bei einem 9kW Ofen eingesetzt und die Lebensdauer erhöht.
c. Wichtig ist, dass die Rohrheizkörper nicht frei im Steinkorb zu sehen sind und von den Steinen locker bedeckt werden.
d. Die Rohrheizkörper sind nicht dampfdicht gepresst, somit kann die Magnesiumoxidfüllung etwas Feuchtigkeit  aus der Umgebungsluft ziehen und in wenigen Fällen zum Auslösen des FI Schalters führen. Ein Elektrofachmann muss den FI Schalter überbrücken und den Ofen ca. 20 Minuten laufen lassen.
e. Allerdings können diese Kosten verhindert werden, in dem die Sauna alle 4 bis 6 Wochen für ca. 10 bis 20 Minuten eingeschaltet wird.

Wie viel Wasser darf auf einen EOS Ofen aufgegossen werden?

a. Ein Saunaofen sollte eine ausreichende Menge an Steinen für den Aufguss enthalten. Es sollte sichergestellt werden, dass 10 bis 15gr Wasser je m³ Rauminhalt der Kabine vollständig verdampfen können.
b. Allerdings hängt dies auch von der Bauart des Ofens, Platzierung des Ofens, individuellen Steinmenge ab. Daher ist es wichtig, den Saunaofen gemäß den eigenen Anforderungen auszusuchen.
c. Bei einem Aufguss mit ätherischen, natürlichen oder naturidentischen Aufgussmitteln ist auf die Mischungsverhältnisangaben des Herstellers zu achten.
d. Auch ist zu berücksichtigen, dass diese Mittel Ablagerungen wie Kalk, Öle, etc. auf den Steinen verursachen können und die Lebensdauer der Steine verkürzen, sowie zu unangenehmen Nebengerüchen führen.

Wieso macht der Saunaofen (Knack-) Geräusche?

a. EOS Saunaöfen zeichnen sich durch hohe Leistung von 3 bis 36kW aus, sowie eine kompakte Bauweise unter Berücksichtigung einer optimalen Konvektion und Steinmenge. Um die während der Nutzung entstehenden extremen Temperaturschwankungen aufzufangen, sind die Innen- und Außenmäntel schwimmend gelagert. Somit sollten die Öfen geräuscharm aufheizen.
b. Je nach Modell können die Heizstäbe eine Länge von bis zu 87cm haben (Hinterwand, Unterbank und Toweröfen). Diese dehnen sich um ca. 1,5cm aus und ziehen sich wieder zusammen. Dies kann zu leichten Knackgeräuschen führen.
c. Weitere Gründe könnten sein: eine zu kleine, nicht vorhandene oder falsch platzierte Luftzufuhr, zu dicht geschichtete Steine, Spannungen im Blech oder zuviel Wasser beim Aufguss.

Was kann die Ursache für verfärbte Steckkontaktdosenhülsen sein?

a. Die Verfärbung deutet auf eine zu hohe Temperatur im Ofen hin. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Zuluft-Öffnung zu klein dimensioniert ist.

Der Außenmantel der Verkabelung ist brüchig, löst sich auf?

a. Wenn der Schutzmantel der Verkabelung sich auflöst ist dies ein Zeichen dafür, dass die Zuluft zu klein ist für die Leistung des Ofens.
b. Die Steine sich im Steinkorb gesetzt haben und die Konvektion verhindern.
c. Übergangswiderstand durch nicht richtig angezogene Klemmen.

Paneele und andere Materialien werden schnell schwarz / verbrannt?

a. Überprüfen Sie die richtige Positionierung der Zuluftöffnung
b. Überprüfen Sie die Sicherheitsabstände zu Holzrückwand, Bänken, Ofenschutgitter
c. Die Rohrheizkörper dürfen nicht sichtbar sein und Wärme direkt abstrahlen.
d. Dimensionierung des Ofens.

Beißender, qualmender Geruch?

a. Die Steine wurden vor der ersten Inbetriebnahme nicht gewaschen
b. Die Steine sind zu alt und brüchig und müssen gewechselt werden
c. Der Ofen wurde bei der ersten Inbetriebnahme nicht richtig aufgeheizt und es gibt noch Restbestände  aus den Produktionsablauf
d. Aufgrund der ätherischen Ölen in Espe und Zeder kann es sporadisch zu einem beißenden Geruch kommen.
e. Es wurde Werkzeug o.ä. im Ofen/Steinkorb liegen gelassen.

Schlamm setzt sich auf dem Boden / Tropfwanne ab?

a. Aufgussmenge zu groß (zuviel Wasser) gemischt mit Steinsplitter, Staub und Aufgusskonzentratreste wird das Wasser zu einer Schlammschicht.
b. Steine zu alt und brüchig, ersetzen.

Wie oft muss die Saunatechnik gewartet oder gereinigt werden?

a. Die Steuerung sollte einmal pro Jahr mit einem leicht feuchten Lappen abgewischt werden, bei stärkerer Verschmutzung mit einer milden Seifenlauge.
b. Der Ofen ist je nach Nutzung und Beanspruchung von Kalk, Wasser, Aufgusskonzentrat mit einer milden Seifenlauge, Zitronensäure/Essig leicht feucht abzuwischen. Die Kabine ist zu lüften.
c. Die Steine sind bei starkem Gebrauch alle 3 bis 4 Monate und bei mäßigem Gebrauch alle 10 bis 12 Monate zu entfernen, auszusortieren, Splitter und Staub zu entfernen und durch neue Steine zu ersetzen bzw. zu ergänzen.
d. Der Verdampfertank ist nach jeder Nutzung zu entleeren, und je nach Verschmutzungsgrad von Kalk und sonstigen (Spuren-) Elementen zu reinigen. Geeignetes Reinigungsmittel Essigsäure, Zitronensäure oder sonstiger Kalkreiniger, der für den Einsatz von Aluminiumtanks geeignet ist.
e. Zu- und Abluftöffnungen sind alle 6 Monate von Staub und Flusen zu befreien.
f. Sollte ein Lüfter/Ventilator eingebaut sein, so ist dieser alle 6 Monate zu reinigen, Staub und Flusen zu entfernen.

Welche Sicherheitssysteme bietet EOS zur Thematik „Fernwirken“ an?

a. Zum einen gibt es die Abschaltwippe, diese wird über dem jeweiligen Ofen platziert und mit dem Sicherheitstemperaturbegrenzer gekoppelt. Sollte sich zum Beispiel ein Handtuch auf der Wippe befinden, so geht die Wippe nach unten und unterbricht den Schaltvorgang.
b. Beim S-SGuard gibt es neben dem Ofenfühler zwei weitere Fühler, die nach der Kalibrierung den Ofen in den ersten 4 Minuten der Aufheizphase überwachen und bei der geringsten Abweichung den Aufheizvorgang unterbrechen. Allerdings ist dieser nur in Kombination mit ausgewählten EOS Steuerungen und Öfen einzusetzen. Die Montageanweisungen sind genauestens zu befolgen.

Haben alle EOS Produkte TÜV- oder sonstige Zertifizierung?

a. Unsere Produkte entsprechen der DIN EN 60335-1 Oktober 2012 „Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke“, der DIN EN 60335-2-53 „Besondere Anforderungen für Saunaheizgeräte und Infrarotmodule" und entsprechen der DIN VDE 0100 703 Februar 2006.

Wie werden Fehler angezeigt?

a. Fehler werden in Echtzeit als Schrift angezeigt.
b. Details zu den einzelnen Fehlermeldungen können den Montage- und Bedienungsanweisungen entnommen werden.

Wozu dient der Ofenfühler?

a. Der Ofenfühler erfüllt zwei Funktionen, erstens misst dieser die Temperatur in der Kabine und regelt die Soll-/ Ist-Temperatur. Der Regelbereich liegt zwischen 30 und 115°C.  Im Fühlergehäuse befindet sich auch der Sicherheitstemperaturbegrenzer (auch STB genannt) und sorgt dafür, dass die Kabinentemperatur 140°C nicht überschreitet und gegebenenfalls die Sicherung auslöst.
b. Dieser Fühler wird am heißesten Punkt der Kabine angebracht über dem Ofen an der Decke. Dieser Fühler ist gemäß den Gegebenheiten der Kabine und der Montageanweisung zu montieren.
c. Der Fühler misst immer nur die Temperatur am Sensor. Hierdurch kann es zu unterschiedlichen Temperaturanzeigen mit einem Thermometer kommen, welches in der Regel auf der gegenüberliegenden Seite montiert ist. Abweichungen von 15°C  sind keine Seltenheit.

Warum zeigt das Thermometer / Hygrometer einen anderen Wert als der Soll/Ist-Wert an der Steuerung?

a. Saunatemperaturmessgeräte haben ein grobes ungenaues Messwerk (meistens Bimetall) sowie eine eigene Temperaturspeichermasse (Gehäuse, Kontaktfläche zum Holz, geringe Hinterlüftung). Die angezeigte Temperatur ist immer die Wandtemperatur und nicht die Lufttemperatur. Je nach Wandbeschaffenheit und Aufheizverhalten der Kabine kann dies zu unterschiedlichen Anzeigewerten führen. Lufttemperatur 85°C und Wandtemperatur 72°C.
b. Die genaue Position eines Thermometers /Hygrometers ist etwas problematisch, da die Gegebenheiten der Kabine zu berücksichtigen sind. Auf der gegenüberliegenden Seite des Ofens in Kopfhöhe bzw. 20 cm unter der Decke, wenn die Deckenhöhe die 2,10m nicht überschreitet. Um das Thermometer zu kalibrieren, sollte dies bei einer Umgebungstemperatur in der Kabine von 20°C vorgenommen werden.
c. Bedingt durch die hohe Position unter der Decke wird die relative Luftfeuchtigkeit etwas niedriger sein. Bei 80°C sind es ca. 3 bis 5%.  Im Betrieb mit einem Verdampfer oder während einem Aufguss entsprechend höher.
d. Die Einstellung des Hygrometers sollte bei einer relativen Luftfeuchte von unter 50% erfolgen.

Ist ein optionaler Bankfühler notwendig?

a. Die Notwendigkeit eines Bankfühlers richtet sich nach den Gegebenheiten der Kabine. Der Bankfühler kommt dann zum Einsatz wenn es eine schwierige Luftzirkulation bzw. Wärmeverteilung in der Kabine gibt.  Der Bankfühler erlaubt so eine genauere Messung / Regulierung der Kabine.
b. Die eigentliche Messung erfolgt über den Bankfühler, der Ofenfühler mit Sicherheitstemperaturbegrenzer übernimmt die überwachende Funktion.
c. Die angezeigte Temperatur über dem Ofen wird somit immer höher sein als am Bankfühler.
d. Der Bankfühler wird auf der gegenüberliegenden Seite des Ofens angebracht an der Decke, wie bei der Montage des Ofenfühlers beschrieben von der Wand weg oder nach den Gegebenheiten der Kabine.

Was ist der Unterschied zwischen relativer und absoluter Luftfeuchtigkeit?

a. Relative Luftfeuchte: In welchem Grad (%) die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Absolute Luftfeuchtigkeit: g/m³, Wasserdampfmenge im Luftvolumen
b. Heiße Luft hat größeres Feuchtebindungsvermögen als kalte Luft.  Somit ist absolute Feuchte vorhanden, jedoch nur ein geringer Anteil relative Feuchte. Feuchte fällt beim öffnen der Tür ins sich zusammen und baut sich nur langsam wieder auf
c. Aus gesundheitlichen Gründen schreibt die Norm (EN 60335-2-53) eine Maximalkurve vor.
Diese Kurve ist in unseren Steuergeräten hinterlegt. Die Parameter bestehen aus Temperatur und Feuchtigkeitsrelation und werden automatisch angepasst.

Was ist der Unterschied zwischen getaktetem Feuchtebetrieb und Einstellung der relativen Luftfeuchte über den Feuchtefühler?

a. Die Steuerung „taktet“ den Verdampfer in Abhängigkeit des eingestellten Feuchte-Sollwertes.  Die erreichbare Feuchte hängt stark von der Kabinengeometrie ab. Bei optimal auf die Kabine abgestimmtem Ofen / Verdampfer können die unten angezeigten Werte erreicht werden. 60°C und 50% bzw. 50°C und 60% .  In der Summe ergeben diese Zahlen addiert 110! Und können in einer Bandbreite von 30 bis 70°C erreicht werden. Die angezeigte Feuchteintensität entspricht der zeitproportionalen Verdampfer-Einstellung. Kurz gesagt: eine Einstellung von 8 Schritten bedeutet eine kontinuierliche Verdampfung von 8 Minuten.
b. Der Feuchtefühler wird nicht an der Decke installiert, sondern mittig an einer dem Ofen abgewandten Seitenwand in einer Höhe von ca. 150 cm.  Die relative Luftfeuchtigkeit ist umso geringer je höher die Lufttemperatur ist.  Die Temperatur ist an der Kabinendecke am höchsten und nimmt zum Boden hin ab.  Der Feuchtefühler registriert nur die Feuchte in unmittelbarer Nähe. Die richtige Positionierung des Hygrometers ist problematisch, da durch die IR-Rückstrahlung von Wänden und Decken sowie die Hitzestrahlung des Ofens die Feuchtigkeit sich in der Mitte der Kabine sammelt.

Wozu dient die Nachheizphase?

a. Wenn die Saunakabine eingeschaltet wird, ist das Holz der Wände, Decke und Bänke noch trocken. Im Verdampferbetrieb nimmt das Holz die Feuchtigkeit auf. Es ist daher wichtig, die Kabine nach dem Saunabaden nochmal aufzuheizen. Die Kabine wird ca. 30 min bei 95°C aufgeheizt (automatisch, Voreinstellung bei unseren H-Steuerungen). Falls notwendig, die feuchte Luft mit einem Abluftventilator aus der Kabine führen. Wenn dieser Vorgang nicht genutzt wird, kann dies zu Schimmelbildung im unteren Bereich der Wände und unter den Bänken führen.
b. Ein mögliche Saunanutzung wäre, die ersten ein, zwei Gänge im Biobetrieb zu machen und den letzten im Finnischen Betrieb. Somit kann die Nachheizzeit umgangen werden und spart Stromkosten.

Wie wird eine BUS Kommunikation wieder hergestellt?

a. Das Verbindungskabel bei Emotec D/H EmoTouch II+ Sauna oder Steam überprüfen sowie die RJ Stecker auf eventuelle Schäden verursacht beim verlegen der Leitungen.
b. Die Adresse des Leistungsteils auf der Platine wurde verstellt
c. Fehler in der Software, Update notwendig

Wie funktioniert ein Software-Update?

a. Für ein Software-Update wird eine Micro SD mit 128MB max. 32GB benötigt
b. Die aktuellste Version finden Sie auf der EOS Homepage „www.eos-sauna.de“ bei den jeweiligen Steuerungen Emotec D/H sowie EmoTouch II+ Sauna / Steam. Hier finden Sie auch die Anweisung zur Durchführung des Updates,
c. Zu beachten, ist das sich keine anderen Dateien auf der SD Karte befinden, die Datei ausgepackt, also nicht als Zipfile auf der SD-Karte gespeichert wird, die Steuerung sich im Switch Off Stellung befindet und die einzelnen Schritte der Anweisung befolgen.
d. WICHTIG: das Update der EmoTouch II+ Modelle erfolgt nur, wenn das Update über das Symbol der Aktualisierung der Firmenware (Update) bestätigt wird.

Keine Anzeige im Display?

a. Überprüfen Sie die Schaltereinstellung (Switch Off) der Saunasteuerung
b. Überprüfen Sie den Netzanschluss, auf allen Phasen (L1,L2 und L3) muss 230V anliegen
c. Das Flachbandkabel (bei EmoTouch II+ Ferritring) zwischen Platine und Display prüfen
d. Die Verbindungsleitung / Steckverbindungen bei zweiteiligen Steuerungen prüfen.
e. Überprüfen ob sich die Steuerung im Schlafmodus befindet.
f. Feinsicherung überprüfen

Kurzschluss?

a. Tritt bei einem 230V / 400V Ofen ein Kurzschluss auf, kann durch den erhöhten Kurzschlussstrom der Kontakt eines Relais verschmelzen. Wird dann erneut eingeschaltet, verschweißt sich das Sicherheitsrelais und führt zu einem  Dauerbetrieb.
b. Der FI Schalter ist umgehend auszuschalten und der Elektro-oder Saunafachmann hinzuzuziehen.

Netzausfall

a. Es muss sichergestellt sein, dass die Switch Off Schalter der jeweiligen Steuerungen frei zugänglich sind. Die Steuerung muss neu gestartet werden.  Die Pufferbatterie der Econ Serie hält die Voreinstellung ca. 24 Std. gespeichert. Die der Emotec D/H, EmoTouch II+ Sauna und Steam halten die Voreinstellungen ca. 3 Jahre.

Verlängerungskabel Emotec D/H und EmoTouch Ii+

Verlängerungskabel sind in den Längen 10, 20 und 50m erhältlich.  Das Verlängerungskabel wird im Lastteil gesteckt, die Verbindung des Verlängerungskabel erfolgt über eine Verteilerbuchse.  In diese Verteilerbuchse wird das im Lieferumfang enthaltene Kabel von 5m eingesteckt. ACHTUNG: Sollte die Verkabelung in einem Leerrohr verlegt werden, so ist darauf zu achten, das dass Leerohr einen größeren Querschnitt hat oder im Bereich des Displays genügend Platz vorhanden ist, um das überschüssige Kabel verstauen zu können.

Kabinenbeleuchtung ohne Funktion?

a. Überprüfen Sie die Glühlampe (40W spritzwassergeschützt, hitzebeständig)
b. Als nächstes die Feinsicherung auf der Platine überprüfen und je nach Steuerungstyp austauschen

Lüfter / Ventilator reagiert nicht?

a. Die Anschlüsse prüfen
b. Die Feinsicherung überprüfen und je nach Steuerungstyp austauschen.

Unterbrechung / Kurzschluss Temperaturfühler / Bankfühler / Feuchtefühler reagiert nicht?

a. Kabel überprüfen
b. Wenn Fühler defekt: bei einer Raumtemperatur von ca. 20°C muss der Fühler 1,9 Kilo-Ohm (gilt nur für Econ-Serie) ergeben, ggf. austauschen

Thermosicherung ausgelöst?

a. Kabel und Anschlüsse prüfen, Temperatur zu hoch, Ursache finden, Austausch der Sicherung und Fühler, Steuerung und Ofen überprüfen.

Wassermangel / Überhitzungsschutz angezeigt

a. Wenn der Wassermangel angezeigt wird, gibt es bis zu 5 Min. (softwaremäßig einstellbar, Obergrenze 5 Min). Zeit, um den Wasserstand wieder aufzufüllen, sonst erfolgt die Zwangsabschaltung. Bei einem Festwasseranschluss löst dieser normal nicht aus.
b. Sollte der Überhitzungsschutz ausgelöst haben um den Ofen / Verdampfer vor weiteren Schäden zu schützen, muss dieser gemäß den Anweisungen der jeweiligen Öfen zurückgesetzt bzw. die Sicherung ausgetauscht werden.

Unbekannter Fehler?

a. Neustart bzw. Reset der Steuerung in Auslieferungszustand.
b. Durchführen eines Software Updates.

Der Ofen heizt nicht oder die Saunakabine erreicht nicht die gewünschte Temperatur?

a. Überprüfen Sie, ob der Ofen richtig angeschlossen ist
b. Überprüfen Sie die Position des Ofenfühlers bzw. optionalen Fühlern.
c. Überprüfen Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer
d. Überprüfen Sie die Zu- / Abluftöffnung.
e. Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der einzelnen Rohrheizkörper. Entfernen Sie ein paar Steine bis die Rohrheizkörper sichtbar sind.
f. Überprüfen Sie die Position und lockere Schichtung der Steine.

FI Schalter springt beim Einschalten aus?

a. Fehlerstrom zu groß
b. Anschlüsse auf Korrosion prüfen
c. Eine oder mehrere Heizschlangen defekt, gerissen
d. Rohrheizkörper vom Verdampfer defekt
e. Feuchtigkeit in den Rohrheizkörpern durch eine längere Nichtnutzung der Sauna
f. Es sollten keine weiteren Geräte auf den für die Sauna festgelegten FI Schalter angeschlossen sein.

Saunaofen schaltet abrupt aus?

a. Den Sicherheitstemperaturbegrenzer überprüfen; wahrscheinlich ausgelöst bei 140°C, Ursache finden und austauschen.
b. Rohrheizkörper durch Steine nicht abgedeckt oder leicht gerissen bei Kontakt mit Wasser beim Aufguss, auslösen FI Schalter.

Gibt es Möglichkeiten die private Sauna wirtschaftlicher zu nutzen?

a. Wenn die Saunatechnik und Dämmung der Sauna auf einander abgestimmt wurde, kann eine Optimierung der Parameter über die Feineinstellung der Hysterese wie auch der Temperaturanpassung erfolgen.
b. Eine weitere Optimierung kann beim Saunagang selbst vorgenommen werden, indem bevor der letzte Saunagang gemacht werden soll der Saunaofen schon ausgeschaltet wird. Die Restwärme der Kabine sowie der Steine reicht für einen letzten Gang aus.
c. Um die Nachheizphase zu sparen, kann beim letzten Saunagang von Verdampferbetrieb auf Finnischer Betrieb gewechselt werden.

Gibt es Möglichkeiten die gewerbliche Sauna wirtschaftlicher zu nutzen?

a. Neben den Punkten bei der privaten Sauna, kann für den  gewerblichen Bereich um folgende Punkte ergänzt werden
b. Emax    
c. Versetztes Einschalten: Je nach Anzahl der Saunen können Stromspitzen vermieden werden, in dem die Saunen nacheinander eingeschaltet werden. Hierzu können die Timer-/Wochentimer ab Econ D2 / H2 bzw. Emotec D/H und EmoTouch II+ Sauna und Steam eingestellt werden.
d. Eine weitere Optimierung kann beim Saunagang selbst vorgenommen werden, indem bevor der letzte Saunagang gemacht werden soll der Saunaofen schon ausgeschaltet wird. Die Restwärme der Kabine sowie der Steine reicht für einen letzten Gang aus.
e. Um die Nachheizphase zu sparen, kann beim letzten Saunagang von Verdampferbetrieb auf Finnischer Betrieb gewechselt werden.

Was bedeutet Fernwirken?

a. Der Begriff „ Fernwirken“ wird in der DIN EN 60335-1:2012 im Abschnitt 3.1.12 wie folgt beschrieben: „Steuern und/oder Regeln eines Gerätes durch einen Befehl, der außerhalb der Sichtweite eines Gerätes vorgenommen werden kann, wobei Übertragungsmedien wie Telekommunikation, Tontechnik oder Bussysteme angewendet werden“ Anmerkung: Eine Infrarotsteuer- und/oder –Regeleinrichtung wird nicht als eine Einrichtung angesehen, die für Fernwirken benutzt wird. Sie kann jedoch als Teilsystem eingebunden sein wie bei der Telekommunikation, Tontechnik oder bei einem Bussystem.
b. Diese Norm ist seit dem 25.05.2014 bindet für gewerbliche wie auch privat genutzte Saunen.
c. Der Test ist in Punkt 19.101 geregelt: Eine Wolldecke mit einer spezifischen Masse von ungefähr 470 g/m² und der gleichen Breite wie der Saunaheizer wird so angeordnet, dass sie von der Wand ausgehend über die Ober- und die gesamte Vorderseite des Heizgerätes reicht. Das ist die sogenannte Abdeckprüfung, die unsere Saunaöfen mit der entsprechenden Schutzwippe erfüllen.

Fällt der Fernstart, die Zeitvorwahl unter Fernwirken?

a. Wird derzeit noch nicht in der Norm beschrieben. Das DKE hat einen Normenentwurf vorgeschlagen, bei dem Zeitvorwahl von mehr als 6 Stunden (z.B. Wochentimer) mit dem Fernwirken gleich zu setzen sein soll. Bei einer Zeitvorwahl bis 6 Stunden an einem Steuergerät in Sichtweite der Saunatüre würden danach keine besonderen zusätzlichen Anforderungen gelten.

Fernstart, Zeitvorwahl, Fernwirken und Infrarot?

a. Für einen Saunaofen gibt es die Abschaltwippe oder ein sonstiges Sicherheitssystem. Bei einem IR-Strahler besteht solch ein Sicherheitssystem nicht, sodass IR Strahler nicht über das Einschalten der Sauna aktiviert werden kann. Allerdings heizt ein IR Strahler wesentlich schneller auf, bzw. Vitaestrahler sind ja schon nach 3 Sekunden auf voller Leistung, so dass ein Fernwirken hier wenig Sinn machen würde.

Farblichtmodul

a. Aktivierung des Farblichtmoduls über das Symbol Einstellungen der Saunasteuerung (länger drücken) und Codeeingabe. Dann die jeweiligen Kanäle R,G,B und W konfigurieren, auf konstanten Strom (A) und konstante Spannung (V) den entsprechenden Sollwert eingeben und über Eingabe bestätigen.
b. RGB W Abkoppeln
c. Farbszenarien
d. Sternenhimmel kein Halogen
e. Bedeutung der einzelnen Farben
f. Adressierung bei EmoTouch II+ Steam

Soundmodul

a. USB Anschluss
b. Welche Boxen    
c. Adressierung bei EmoTouch II+ Steam
d. Welche Medien werden unterstützt und in welcher Reihenfolge/ Priorität  (NF-Eingang, SD-Karte (in Gehäuse), USB-Stick und Bluetooth).

IR Modul

a. Adressierung bei EmoTouch II+ Steam

APP Modul

a. Welche Mindestgeschwindigkeit
b. W-LAN und LAN-Anschluss
c. Was ist zu tun, wenn keine ordentliche Verbindung mit dem Router hergestellt wird.

Wie lange dauert es, bis die Sauna auf Temperatur ist?

a. Dies hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Größe der Kabine, Innen- oder Außenbereich, Glasanteil, Einsatz von anderen Materialien außer Holz (Naturstein, Ziegeln, Salzsteine, Beton, etc.), die richtige Dimensionierung von Zu- und Abluft, Dämmung der Kabine, Dimensionierung von Ofen und Steinmenge. Öfen mit 100kg Steine und mehr brauchen länger.
b. Entscheidend ist, dass die Wände, Decke, Bänke die Wärmeenergie aufnehmen können und diese als IR-Wärme zurückstrahlt. Dies dauert ca. 45-60 Minuten.
c. Die Wärmeaufnahme der Saunabadenden ist wie folgt: 70% durch Strahlungswärme, 25% Konvektionswärme vom Ofen und 5% Kontaktwärme über die Bänke.

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