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Wellness-ABC

Die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Sauna und Wellness.

Aufguss

Man bezeichnet in der Sauna mit "Aufguss" das Begießen der heißen Steine des Saunaofens mit kaltem oder lauwarmen Wasser. Das Wasser verdampft auf den mehrere hundert Grad Celsius heißen Steinen zu Wasserdampf und erhöht so kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Sauna.

Der Dampfstoß, auch "Gluthauch" oder nach dem finnischen Wort Löyly genannt, steigt durch die Hitze zunächst nach oben an die Decke des Saunaraums. Durch Verwirbelung der Luft mit einem Handtuch kann er gelichmäßig im Saunaraum verteilt werden.

Für viele Gäste ist der Aufguss das Erlebnis beim Saunen, ein guter Aufguss kann vor allem auch erheblich zum Wohlbefinden beitragen. In der Regel wird der Aufguss mit Wasser durchgeführt, neuerdings verwendet man jedoch auch immer häufiger zerstoßenes Eis. Wasser oder Eis wird mit einer Schöpfkelle langsam auf die Saunasteine gegeben, dadurch entsteht Dampf und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna wird kurzzeitig erhöht. Die Aufguss-Qualität hängt naturgemäß sehr von der jeweiligen Sauna ab, ebenso aber auch vom Sauna- bzw. Bademeister, der den Aufguss durchführt. Ein guter Aufguss wird regelrecht zelebriert und kann dann bis zu einer Viertelstunde dauern.

Meist erfolgt dieser in drei Phasen, mit viel Zeit dazwischen und vor allem: mit dem richtigen Wedeln. Dieses will gelernt sein, denn dadurch wird die Wärmeverteilung im Sauna-Raum verändert – und das bringt dem Gast erst den eigentlichen Genuss.

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